MAXQDA für Mixed-Methods-Ansätze (Deutsch)

Überblick

Der Workshop startet mit einer Vorstellung der Basistools, die MAXQDA für Mixed-Methods-Ansätze zur Verfügung stellt. Besonders hervorgehoben werden die Dokumentvariablen, die ein zentrales Mittel für Mixed-Methods-Auswertungen mit MAXQDA darstellen.

Im weiteren Verlauf werden wir das Thema „Integration in der Mixed-Methods-Analyse“ fokussieren und lernen wie sich die verschiedenen Integrationsstrategien mit den Funktionalitäten von MAXQDA, insbesondere den „Joint Displays“, umsetzen lassen. Dabei Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf folgenden Fragen:

  • Wie können qualitative Daten in MAXQDA mit quantitativen Daten verknüpft werden
  • Wie lassen sich Variablenwerte und Codehäufigkeiten in MAXQDA auswerten
  • Wie lassen sich Techniken „Quantitizing“ und der „Qualitizing“ umsetzen?
  • Wie lassen sich Gruppenvergleiche mithilfe von Kreuztabelle und Segment-Matrix durchführen?
  • Welche Möglichkeiten bieten die „Joint Displays“ für die Integration von Daten?
  • Wie kann das MAXQDA-Statistikmodul „Stats“ für die Auswertung von Mixed-Methods-Daten genutzt werden?

Durch abwechselnde Demonstrationsphasen und Übungszeiten haben Sie die Möglichkeit, die vorgestellten Funktionen an Beispieldaten auszuprobieren. Der Workshop ist interaktiv angelegt und bietet Möglichkeiten für Rückfragen.

Literaturempfehlung zur Vor- oder Nachbereitung des Workshops:

Mixed Methods

Kuckartz, Udo (2014): Mixed Methods. Methodologie, Forschungsdesigns und Analyseverfahren. Wiesbaden: Springer VS.

Kuckartz, U. (2017). Datenanalyse in der Mixed-Methods-Forschung: Strategien der Integration von qualitativen und quantitativen Daten und Ergebnissen. KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 69(S2), 157–183.

Inhalt

  • Einführung: Basistools und Funktionalitäten für Mixed-Methods-Auswertungen mit MAXQDA
  • Verknüpfen von qualitativen und quantitativen Daten
  • Strategien der Integration im Rahmen verschiedener Baisc-Designs
  • Quantitizing und Qualitizing
  • Joint Displays: Integration qualitativer und quantitativer Daten
  • Kreuztabelle und Segment-Matrix: Codierungen für Subgruppen vergleichen
  • Möglichkeiten des Statistikmodul “Stats”

Ziele

Nach dem Besuch dieses Workshops kennen Sie die Tools und Funktionalitäten, die MAXQDA für Mixed-Methods-Ansätze beinhaltet. Sie verstehen den Nutzen von Dokumentvariablen und können diese in Kombination mit den qualitativen Daten nutzen. Sie wissen wie Sie sowohl qualitative als auch quantitative Daten in MAXQDA importieren, und welche Optionen für die Auswertung es gibt. Sie können eine Kreuztabelle und eine Segment-Matrix für Gruppenvergleiche von Codierhäufigkeiten und Codierungen erstellen und haben einen Einblick die Arbeit mit Joint Displays erhalten. Sie können abschätzen, welche (Forschungs-)Fragen mit welchen Mixed-Methods-Funktionen beantwortet werden können.

Interessant für…

alle, die Mixed-Methods-Funktionen von MAXQDA kennen lernen und einsetzen möchten.

Voraussetzungen

MAXQDA-Grundkenntnisse entsprechend den Inhalten des Workshops MAXQDA Starter Kompakt. Sie sollten zumindest mit der Oberfläche von MAXQDA vertraut sein, Dokumente einlesen, Datenmaterial codieren und codierte Segmente zusammenstellen können.

Basiswissen in Statistik erleichtert das Verständnis der Statistikfunktionen.

Laptop

Alle Teilnehmenden benötigen einen Laptop, auf dem die aktuelle Version von MAXQDA in der Version „Analytics Pro“ (inkl. Stats-Modul) installiert ist. Hierzu lässt sich problemlos die 14 Tage voll funktionsfähige Demoversion von MAXQDA verwenden. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Computer die Systemanforderungen von MAXQDA erfüllt.

Trainer

Prof. Udo Kuckartz

Prof. Dr. Udo Kuckartz ist Professor für empirische Erziehungswissenschaft und Methoden der Sozialforschung an der Philipps-Universität Marburg. Er ist zudem Leiter der Marburger Arbeitsgruppe für Methoden und Evaluation (MAGMA) und hat mehr als 150 Publikationen veröffentlicht, darunter zahlreiche Bücher zu quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.